Der Verein

Der Vorstand

IMGL2902geschäftsführendes Vorstandsteam:

Andrea Moll
Julia Senzig 
Bruno Klein (Kassengeschäfte)
Kevin Dörr   (Ansprechpartner für Externe)

Beisitzer: Daniela Kleer, Christian Eckert, Katrin Bohlen

Material- und Notenwart: Patrick Kuhn (Vertreterinnen: Julia Senzig, Daniela Kleer)

Jugendvertreterinnen: Fabienne Dörr (Vertreterinnen: Kristin Dörr, Katrin Bohlen)

Dirigent / musikalischer Leiter:  Christian Deuschel

2. Dirigent: Eugen Eckert

Dirigent Jugendorchester – ILLJO:  Johannes Schmitt und Jannik Jochum

Stand: Mai 2019

Selbst Mitglied werden

Du willst Mitglied beim Musikverein Wustweiler e.V. werden? Dann einfach den Mitgliedsantrag sowie das SEPA Lastschriftformular ausdrucken, ausfüllen und unterschrieben an folgende Adresse 

Musikverein 1919 Wustweiler e.V.
Butterbergstraße 33, 66557 Illingen

oder per Mail (Scan) an info[at]musikverein-wustweiler[.]de senden.

 

Die Vereinschronik

 

 

Im Jahre 1919 trafen in Wustweiler fünf Musiker zusammen, um einen Verein für Musiker zu gründen. Eben den Musikverein.

Bevor es jedoch zu der Vereinsgründung kam, machte Einer in Wustweiler schon Musikgeschichte. Es war ein gewisser Georg Biehler, der im Jahre 1870 geboren wurde und schon in jungen Jahren eine musikalische Ausbildung an der Musikkunstschule Leipzig erhielt. Auch seine Militärzeit von 1880 bis 1892 verbrachte er bei einer Militärkapelle. Als guter Musiker in der Heimat zurückgekehrt, wurde er Chormusiker im Bergschor Reden und von 1907 bis zum Ende des 1. Weltkrieges 1918 Dirigent im Gesangverein Wustweiler. Georg Biehler war auch der Lehrmeister der ersten Musiker in Wustweiler. Seine ersten Schüler waren Jakob Schumacher, Geige und Tenorhorn, August Eckert, Posaune. Beide waren in ihrer Militärzeit bei der Militärmusik. August Eckert war von 1911 bis 1918 bei der Marine Bordmusik auf dem Kriegsschiff „Thüringen“. Vor und während des 1. Weltkrieges haben sich fremde Musiker nach Wustweiler verheiratet, so dass sich die Zahl auf acht Musiker erhöhte. Infolgedessen war es möglich, einen Verein zu gründen.

Der erste Vorstand des Musikvereins setzte sich aus den Gründungsmitgliedern wie folgt zusammen:

Valentin Schäfer (Vorsitzender),

August Eckert (Schriftführer),

Wilhelm Schmidt (Kassierer),

Josef Müller (Beisitzer),

Jakob Schumacher (Kapellmeister).

 

Bis zum Jahre 1935 hatte sich der Kreis der Aktiven auf 25 Personen erhöht. Der Verein erlitt jedoch durch die politischen Formationskapellen einen Rückschlag und dadurch den Verlust von neun Musikern. Trotzdem wurde die musikalische Tätigkeit bis 1942 aufrechterhalten, was den beiden Großidealisten Nickel Jakob und Edmund Ziegler zu verdanken ist. Danach musste die Tätigkeit des Musikvereins ruhen.

1950 wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen, die Vereinsführung wurde Alois Bund übertragen. Die musikalische Leitung übernahm Josef Kiefer. Beide haben es verstanden, den Verein in kurzer Zeit zu einer großen Mitgliederzahl und einer musikalischen Blütezeit zu bringen.

Josef Kiefer, als heimgekehrter Militärmusiker, verstand es, mit kameradschaftlichem Geschick, die Jugend für die Musik zu begeistern und heranzuziehen. So bestand die Kapelle 1959 aus 30 Musikern. Unter der Vereinsführung von Alois Bund wurde 1959 das 40-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Kurze Zeit danach stellte Alois Bund seine Tätigkeit im Vorstand ein.

In der Folgezeit, von 1960 bis 1968, geriet der Musikverein durch ständigen Vorstands- und Dirigentenwechsel und einer verfehlten Vereinspolitik in eine Krise, die damit endete, dass am 04. August 1968 ein neuer, junger Vorstand unter der Leitung von Ferdinand Kuhn die Vereinsführung übernahm. So konnte schon neun Monate später, vom 18. bis 20. Mai 1969 das 50-jährige Vereinsjubiläum in großem Rahmen und mit gutem Erfolg gefeiert werden. Auch versuchte der Vorstand, ältere Musiker, die zwischenzeitlich den Verein verlassen hatten, zurückzugewinnen und gleichzeitig die Jugend für die Musik zu interessieren.

Anfang der 70er Jahre wurde die musikalische Tätigkeit gemeinsam mit dem Musikverein Dirmingen durchgeführt, weil in Wustweiler zu dieser Zeit kein Dirigent zur Verfügung stand.

Nach einer weiteren Aufbauphase übernahm Josef Kiefer wieder den Dirigentenstab. So wuchs die Zahl der Aktiven wieder auf 28 und die Kapelle konnte wieder selbstständig musikalisch tätig werden.

1969 Fronleichnam

Im Jahre 1974 wechselte dann die Vereinsführung. 1. Vorsitzender wurde Horst Alt. Während seiner Amtszeit wurden die alljährlichen Sommerfeste eingeführt, die zu einer guten Tradition wurden und aus unserem Vereins- und Dorfleben nicht wegzudenken sind. Unter seiner Leitung wurde auch das 60-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Im Jahre 1980 übernahm Ferdinand Kuhn wieder das Amt des 1. Vorsitzenden.

In den Jahren danach wurde der Schwerpunkt der Vereinsarbeit auf Jugendwerbung und Nachwuchsförderung gelegt.

Im Mai 1982 verstarb plötzlich Dirigent Josef Kiefer. Dies bedeutete für den Verein eine zunächst nicht zu schließende Lücke in der Orchesterführung. Nur einige Wochen später übernahm Edmund Bund, der schon als junger Musiker im Verein als Trompeter aktiv war, den Dirigentenstab. Er war erst kurze Zeit vorher nach 10-jähriger Tätigkeit als Trompeter beim Musikkorps der Gebirgsjäger in Garmisch in seine Heimat zurückgekehrt. Wie sich in den folgenden Jahren herausstellen sollte, war die Verpflichtung von Edmund Bund als Dirigent für den Verein ein wahrer Glücksgriff. Er verstand es, während seiner ganzen Dirigentenzeit die Musikerinnen und Musiker zu begeistern und das Orchester zu einem hohen musikalischen Niveau zu bringen. 1992 legte Edmund Bund den Dirigentenstab nieder.

Der Vorstand intensivierte 1984 die Schüler- und Jugendwerbung, die einen derart großen Erfolg brachte, dass der Verein im Januar 1985 insgesamt 24 Schülern eine musikalische Ausbildung von der Blockflöte bis hin zu den Blasinstrumenten für das Orchester ermöglichen konnte. Durch eine qualifizierte Ausbildung der Schüler wurde der Musikverein in die glückliche Lage versetzt, im Oktober 1985 mit der Gründung eines kleinen Schülerorchesters zu beginnen.

Die Stabführung übernahm Wolfgang Penth, der es vorzüglich verstand, aus den jungen, angehenden Musikern einen beachtlichen Klangkörper zu formen. Wolfgang Penth war von 1988 bis Ende 1991 Angehöriger einer Militärkapelle in Karlsruhe.

Bis 1992 hatte der Musikverein Wustweiler aufgrund guter und intensiver Jugendarbeit rund 60 Schüler in einer musikalischen Ausbildung.

Das große Orchester bestand 1992 aus 32 Musikern, das Schülerorchester zählte 18 junge Musiker. Zu der musikalischen Ausbildung bot der Musikverein seinen Schülern zusätzlich ein ausgewogenes und interessantes Freizeitangebot in Form von Wandertagen, Basteltagen und Ferien- und Freizeitwochenenden.

Als besonderes Datum in dieser Zeit sei der 9. Mai 1987 erwähnt. An diesem Tag feierte das Muttertagskonzert seine Premiere, welches in der Folge noch über 25 mal traditionell am Vorabend des Muttertages stattfinden sollte, zuletzt 2013. Neben dem musikalischen Blumenstrauß wurde den anwesenden Frauen zusätzlich ein kleines Präsent in Form einer Rose überreicht.

Im Jahre 2004 übernahm Bruno Klein das Amt des ersten Vorsitzenden. Er trat in die Fußstapfen von Ferdinand Kuhn. Dieser war bis 2010 über vierzig Jahre im Vorstand. Ein Engagement, das für alle ein gutes Vorbild ist und mit der ersten Ehrenmitgliedschaft und dem Ehrenvorsitz des Musikvereins gewürdigt wurde. Unter Bruno Kleins Führung feierte der Musikverein im Jahre 2009 seinen neunzigsten Geburtstag. Dieses Ehrenjahr wurde durch ein Neujahrskonzert, ein Galakonzert mit dem Musikverein Hüttigweiler in der Illipse, einem Kirchenkonzert im Advent zusammen mit dem katholischen Kirchenchor sowie einem Oktoberfest in der Seelbachhalle gebührend gefeiert.

Gleichzeitig konnte pünktlich zum Ende des Jubiläumsjahres 2006 endlich ein eigener Probenraum bezogen werden. Ein Teil der ehemaligen Grundschule Wustweiler wurde zum Haus der Vereine, wo neben dem Musikverein auch andere ortsansässige Vereine eine neue räumliche Heimat gefunden haben. Nachdem die Gemeinde die beiden Räume mit Deckenverkleidung, Beleuchtung und Gipsarbeiten hergerichtet hatte, haben die Musikerinnen und Musiker in Eigenleistung die Malerarbeiten, die Reinigung und die Möblierung vorgenommen. Nach einem Pächterwechsel waren regelmäßige Proben in unserem langjährigen Probelokal „Gasthaus Zum Bäcker“ nicht mehr möglich gewesen. Nach jahrelangen im wahrsten Sinne des Wortes Wanderjahren zwischen Alt School und Seelbachhalle hatte der Musikverein endlich einen festen unabhängigen Probenort, an dem nicht nur die Proben und die Unterrichtsstunden durchgeführt werden können, sondern auch Sitzungen und Gemeinschaftsaktivitäten. Gleichzeitig kann das beträchtliche Inventar an Noten und Material dort gelagert werden, das vorher auf verschiedene Lagerorte verteilt werden musste.

Ab 1992 leitete Christoph Schorr das großes Orchester des Musikverein Wustweiler. Der spätere Kreisdirigent des Musikkreises Neunkirchen formte aus dem Orchester einen vorzeigbaren Klangkörper. Auch zu mehreren Konzertreisen trat das große Orchester samt Familien an. So fuhren die Musiker 1996 nach Ungarn und 2001 nach Südtirol, diese Fahrt wurde mit einem großartigen Konzert in Brixen gekrönt. 2006 fuhr der Verein in die Toskana. Neben Tagesfahrten wurden auch Konzerte verschiedener Natur dargeboten. Anfang 2012 wurde ein Wochenendausflug nach Hinterzarten im Schwarzwald unternommen.

2009 wurde das Schülerorchester, welches Ende der 90er Jahre wegen allgemeiner Verjüngung des großen Orchesters eingestellt wurde, wieder neu aufgebaut. Zunächst leitete Clemens Scheidt das Orchester, bis Sabine Meiser dieses Amt übernahm. Es wurden Freizeitaufenthalte wahrgenommen, wie ein Ferienwochenende in der Eifel 2008. 2009 wurde der Musikverein vom Bund Saarländischer Musikvereine e.V. (BSM) und Bank 1 Saar mit dem Robert-Klein-Preis für besonders vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet. In der ersten Hälfte des Muttertagskonzertes 2010 trat das Schülerorchester zum ersten Mal auf.

Im Februar 2010 konnten bei der ordentlichen Mitgliederversammlung die Positionen des ersten und zweiten Vorsitzenden nicht gewählt werden, da sich keine Kandidaten fanden. Daher musste eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl herangezogen werden. Bei dieser wurde Daniela Kleer als erste Vorsitzende gewählt. Ihr Stellvertreter wurde Patrick Kuhn.

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung 2012 wurde die bewährte Doppelspitze bestehend aus Daniela Kleer als erste Vorsitzende und Patrick Kuhn als deren Stellvertreter in eine weitere Amtszeit gewählt.

Mit „vino e musica“ veranstaltete der Musikverein Wustweiler e.V. im November 2013 ein bis dato nie dagewesenes Event. Nach fast einem Jahr Planung fand die „musikalische Weinreise für alle Sinne“ im fast ausverkauften Kulturforum Illipse in Illingen statt. Im festlich italienisch dekorierten Saal erlebten die Besucher eine Reise durch fünf Weinregionen Italiens, bei der neben fünf Weinen und kulinarischen Spezialitäten der jeweiligen Regionen auch literarische Leckerbissen serviert wurden. Das 35-köpfige Orchester des Musikvereins unter Leitung von Christoph Schorr setzte die musikalischen Akzente zu den verschiedenen Regionen Italiens. Die Musik wurde dabei mit passenden emotionalen Bildern und Videos aus den Weinregionen auf einer Großbildleinwand untermalt. Neben der Musik trugen Geschichten, Gedichte und Texte dazu bei, Bilder im Kopf der Besucher zu erzeugen. Diese waren, genau wie die Weine sowie die Musik, auf die Regionen abgestimmt. Informationen zu den Weinen, deren richtige Verkostung sowie den Weingütern lieferten Thomas Rosch, bekannt von SR 1 Europawelle, und Dirk Himbert, IHK geprüfter Sommelier. Mit minutenlangem Applaus, standing ovations und tosendem Lärm dankte das überwiegend junge Publikum dem Musikverein Wustweiler.

Nach über 20 Jahren musikalischer Arbeit beim Musikverein Wustweiler und auf dem Höhepunkt des musikalischen Erfolges legte Christoph Schorr zum Ende der „vino e musica“ seinen Dirigentenstab beim Musikverein Wustweiler nieder. Gestärkt durch die „vino e musica“ wurde die Dirigentensuche im Verein vorangetrieben.

Im Februar 2014 konnten bei der ordentlichen Mitgliederversammlung die Positionen des ersten und zweiten Vorsitzenden nicht gewählt werden, da sich keine Kandidaten fanden. Ohne Neuwahlen, aber mit dem Auftrag an den noch amtierenden Vorstand eine zukunftsorientierte Vorstandslösung zu finden, wurde die Versammlung geschlossen.

Im Nachgang der Versammlung wurden die Lage des Vereins und dessen zukünftige Ausrichtung, mit Blick auf den Vorstand, intensiv beraten.

Fazit: Vieles musste transparenter, moderner werden und die Führungsaufgaben sollten mehr auf viele Schultern, statt auf einzelne, verteilt werden.

Um dies auch in die Praxis umzusetzen, wurde schnell klar, dass eine Satzungsänderung notwendig wurde. Das klassische Vorstandsmodell der letzten Jahrzehnte hatte ausgedient.

Die Lösung: Anstelle eines ersten und zweiten Vorsitzenden sowie zwei Kassierern und einem Schriftführer an der Vereinsspitze sollte es zukünftig ein vierköpfiges „geschäftsführendes Vorstandsteam“, welches sich die Aufgaben der vorher beschriebenen Personen teilt, geben.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang April 2014 wurden eine entsprechende Satzungsänderung durch die Versammlung beschlossen und  Kevin Dörr, Bruno Klein, Karola Möller und Andrea Rech zum geschäftsführenden Vorstandsteam gewählt. Diese leiteten fortan die Geschicke des Musikvereins gemeinsam.

Nach den Probedirigaten wählten die aktiven Musikerinnen und Musiker des Musikverein Wustweiler Mitte April 2014 Jan van den Berg als neuen musikalischen Leiter. Nach wenigen Monaten im musikalischen Amt musste Jan van den Berg leider aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab beim Musikverein Wustweiler niederlegen.

Im Dezember 2014 hat Dr. Markus Kühn die Aufgabe des musikalischen Leiters des Musikverein Wustweiler übernommen.

In der Mitgliederversammlung Anfang 2016 wurde das geschäftsführende Vorstandsteam bestehend aus Andrea Rech, Bruno Klein und Kevin Dörr für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Karola Möller legte aus persönlichen Gründen ihr Amt nieder. Für sie wurde Julia Senzig in das geschäftsführende Vorstandsteam des Musikverein Wustweiler gewählt. Gleichzeitig wurde Eugen Eckert als langjähriges aktives engagiertes Mitglied mit der zweiten Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Mit neuem, jungem Vorstandsteam und unter neuer musikalischer Leitung blickte der Verein in eine gute und hoffnungsvolle Zukunft.

Seit Juli 2015 bildet der Musikverein Wustweiler, gemeinsam mit dem Musikverein Hüttigweiler, die „Spielgemeinschaft der Musikvereine Hüttigweiler / Wustweiler“. Um beide Vereine für kommende Herausforderungen gut aufzustellen, wurde die musikalische Arbeit zusammengelegt. Beide Vereine bleiben weiterhin als eigenständige Vereine erhalten.

Der demografische Wandel und die immer schwierigere Situation vieler Musikerinnen und Musiker, die aus beruflichen Gründen das zeitintensive Hobby Musik hinten anstellen müssen, zeigen auch bei den Musikvereinen erste Auswirkungen.

Mit der Spielgemeinschaft unter Leitung von Dr. Markus Kühn soll dem entgegen gearbeitet werden. Geprobt wird abwechselnd in Hüttigweiler und Wustweiler. Alle Auftritte werden gemeinsam gespielt. Zusätzlich gibt es auch ab 2015 ein gemeinsames Jugendorchester der Spielgemeinschaft namens ILLJO unter der Leitung von Johannes Schmidt.

Nach 15 Jahren Pause wurde 2015 vom Musikverein wieder eine alte Tradition ins Leben gerufen – das „Wustweiler Weihnachtsblasen“. Musikerinnen und Musiker aus Wustweiler ziehen seitdem wieder regelmäßig am Nachmittag des Heiligen Abend durch den Ort, um mit weihnachtlichen Klängen, die bevorstehenden Festtage einzuläuten. Diese schöne musikalische Tradition freut sich immer wachsender Beliebtheit im Ort.

2017 wurde die Erfolgsgeschichte „vino e musica – eine musikalische Weinreise für alle Sinne“, dieses Mal unter dem Motto „Vive la France“, mit der Spielgemeinschaft fortgeführt.

Im Rahmen des Konzerts wurde Ferdinand Kuhn, der bis dato längste aktive Musiker des Musikverein Wustweiler, nach vielen engagierten aktiven Jahren in den wohlverdienten musikalischen Ruhestand verabschiedet.

Auch in der Mitgliederversammlung Anfang 2018 wurde das bewährte geschäftsführende Vorstandsteam wiedergewählt und ist gemeinsam mit dem restlichen Vorstand sofort in die Planungen für das Jubiläumsjahr 2019 eingestiegen.

In musikalischer Hinsicht gab es dagegen einen Wechsel. Dr. Markus Kühn legte den Dirigentenstab nieder und zum 1. Mai übernahm Christian Deuschel die musikalische Leitung der Spielgemeinschaft. Christian Deuschel ist als Solotrompeter des saarländischen Staatstheaters nicht nur ein musikalischer Vollprofi, sondern hat die Musikerinnen und Musiker auch mit seiner zwischenmenschlichen Art überzeugt.

Gemeinsam wurden seither schon viele gemeinsame Auftritte bestritten. Das 1. Konzert unter der Leitung von Christian Deuschel war gleich eine doppelte Premiere, nämlich zugleich das erste klassische  Neujahrskonzert der Spielgemeinschaft.  Am 26. Januar 2019 kamen in der ausverkauften Illipse in Illingen insbesondere Fans von Walzern, Operetten und Märschen auf ihre Kosten. Als besonderes Highlight durfte die Spielgemeinschaft zwei Opernsänger begrüßen, die das Orchester bei mehreren Titeln mit ihrem einzigartigen Gesang begleiteten.

Als nächstes Highlight im Jubiläumsjahr steht nun das Wustweiler Weindorf vom 21. – 23. Juni 2019 auf dem Wustweiler Dorfplatz an. Die Planungen sind im vollen Gange! Außerdem findet im Rahmen des Weindorfes die dritte „vino e musica“ als Open Air statt. Zum Ende des Jubiläumsjahres ist eine Musikerfahrt nach Berlin geplant.

Zugleich darf sich der Musikverein im Jubiläumsjahr über die Auszeichnung mit der Pro Musica-Plakette freuen. Die Pro Musica-Plakette wurde im Jahre 1968 durch Bundespräsident Heinrich Lübke als Auszeichnung für Vereinigungen von Musikliebhabern gestiftet und wird frühestens anlässlich des 100-jährigen Bestehens einer Musikvereinigung auf deren Antrag durch den Bundespräsidenten verliehen.

Der Musikverein Wustweiler hat sich in seiner 100-jährigen Geschichte hat sich der Musikverein Wustweiler zu einer Kultursäule innerhalb und außerhalb des Ortes und der Gemeinde entwickelt, ohne den das kulturelle Geschehen eine nicht zu füllende Lücke aufweisen würde.

Stand: April 2019